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die .de Domain

21.07.2010 Kein Kommentar

Deutschland

Internet Service Provider sind Anbieter von Diensten, Inhalten oder technischen Leistungen, die für die Nutzung oder den Betrieb von Inhalten und Diensten im Internet erforderlich sind. Hauptsächlich geht es um die Bereitstellung von Internet Connectivity.

Unter Webhosting versteht man die Unterbringung (Hosting) von Webseiten auf einem Webserver eines Internetdienstanbieters. Der Webhoster genannte Provider stellt, üblicherweise gegen Bezahlung, seine Ressourcen zur Verfügung. Zu diesen Ressourcen gehören insbesondere Bereitstellung und Betrieb von Webservern und deren Netzwerkanbindung. Der Leistungsumfang von Webhosting-Angeboten variiert erheblich. Die Angebote beginnen mit einer einfachen Webpräsenz über Server mit Skriptsprachenunterstützung (z. B. CGI, PHP) und Datenbank-Backend (wie MySQL mit PHPMyAdmin) bis hin zu Paketen, die ein Web-Content-Management-System beinhalten, Monitoring, Datensicherung, statistischen Auswertungen, Lastverteilung oder Hochverfügbarkeit.

Domain-Hosting umfasst die Registrierung und meist zusätzlich auch den Betrieb von Domains innerhalb des Domain Name Systems.

Während in Österreich die Internet Service Provider mehr Bekanntheit genießen ist die Situation in Deutschland ganz anders. Webhosting Provider sind Marktführer und stellen den Netzzugang lediglich als Nebenprodukt zur Verfügung.

Die .de Domain ist mit heute exact 13.782.422 die zweitgrößte TLD nach der .com Domain (bei nahezu 82 Mio. Einwohnern). Zum Vergleich: Österreich liegt bei etwa bei 914.000 Domains (bei etwas mehr als 8 Mio. Einwohner)

Die .de Domain wurde 1986 offiziell von der IANA (Internet Assigned Numbers Authority) delegiert und die DENIC eG. als Verwaltungsstelle an der Universität Dortmund eingerichtet. Es wurde dort die technische Verwaltung, dh. die primären Nameserver, als auch die Registrierung abgewickelt. Es fand die Vergabe von IP Adressen an Firmen und Institutionen statt. Da die Registrierung der Domains kostenlos war und es immer mehr zu bewältigen gab merkte man rasch, dass sich der Betrieb sich so nicht refinanzieren konnte. Man musste eine andere Lösung finden und so trafen sich im Dezember 1991 um die 150 Personen aus Industrie und Wissenschaft um diese Probleme zu diskutieren. Das Ziel war, die Organisation dieser Internet-Ressourcen transparent und branchenintern zu lösen, um eine mögliche staatliche Kontrolle dieser Ressourcen durch eine Behörde zu vermeiden. Dieses Treffen gilt heute als historisch, denn es war das erste Zusammentreffen der relevanten Personen in diesem Segment. Es folgten Jahre der Meinungsverschiedenheiten und vereinfacht gesagt, weil der letzlich Vertrag mit der Universität auslief, wurde 1996 die DENIC eine eingetragene Genossenschaft.

Die DENIC hat heute ihren Sitz in Frankfurt am Main Ihre Mitglieder sind Unternehmen, die für ihre Kunden Domains verwalten. Die DENIC arbeitet dabei nicht gewinnorientiert, sondern versteht sich als neutraler Not-for-Profit-Dienstleister für alle in Deutschland am Internet Interessierten. Die Geschichte der Domainverwaltung in Deutschland – und damit die Geschichte der DENIC – ist eine Erfolgsgeschichte. Innerhalb der letzten zwölf Jahre wurden über 13 Millionen Domains registriert und eine stabil und sicher funktionierende Infrastruktur aufgebaut und betrieben.

In der DDR war das Internet bis zur Wende schlichtweg kein Thema. Auch die nach dem ISO-Code reservierte Top-Level-Domain “.dd” wurde niemals aktiviert.

Laut den aktuellen Zahlen betrug in Deutschland das Domainwachstum gegenüber dem Vorjahr im Bundesdurchschnitt 7,1 Prozent gegenüber elf Prozent im Vorjahr, was einen Zuwachs um rund 770.000 (Vorjahr: 1,1 Mio.) auf rund 12.036.000 Domains Ende 2009 bedeutet. Zu dieser Zahl von .de-Domains addieren sich noch rund 800.000 Domains von Inhabern mit Wohnsitz im Ausland. Dies entspricht rund 6,1 Prozent des gesamten Domainbestandes.

And die Spitze der deutschen Städte katapultierte sich die Stadt Osnabrück – im Vorjahr noch auf Rang 15 – 2009 auf die oberste Stufe des Siegertreppchens und verwies damit die bereits in den beiden Vorjahren Zweit- und Drittplatzierten München (385) und Bonn (376) erneut auf die Plätze.

Quellen: Wikipedia, DENIC